Sorgende Gemeinde Spielberg
Im Rahmen des Projekts „Sorgende Gemeinde Spielberg“ haben wir uns auf den Weg gemacht, den Unterstützungsbedarf in unserem Ort in Erfahrung zu bringen. Gemeinsam mit Fachpersonen des Netzwerks Sorgende Gemeinde (NSG) der Universität Zürich haben wir zwei Ziele im Blick: Wir schauen zum einen, wie Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, noch mehr an unserem Gemeindeleben teilhaben können. Zum anderen haben wir im Fokus, wie wir als Gemeinde auch über unseren Ort hinaus für andere da sein können. Wir freuen uns sehr über die wissenschaftliche Begleitung unseres Anliegens durch Prof. Dr. Ralph Kunz und sein Team und sind gespannt, welche Ergebnisse wir erhalten werden.
Was ist das Netzwerk Sorgende Gemeinde?
Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von professionellen Fachpersonen unterschiedlicher Richtungen (wie Theolog:innen, Soziolog:innen, Ärzt:innen, Pflegeexpert:innen) und engagierten Mitgliedern aus Gemeinden und Kirchengemeinden, die gemeinsam zur Frage arbeiten, wie Gemeinden noch mehr zu einer sorgenden Gemeinschaft werden können.
Dafür legen sie vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen zusammen – generations-, konfessions- und gemeindeübergreifend. Ihr Ziel ist es, bedürftigen Personengruppen niederschwellig und nachhaltig Unterstützung zukommen zu lassen und Gemeinden dabei zu helfen, Personen mit Beeinträchtigungen noch besser ins Gemeindeleben zu integrieren.
Das Netzwerk unterstützt sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bis hin zu gesamten Gemeinden bei der Einführung von inklusiven Angeboten. Dafür machen sie zuerst eine Bedarfsaufnahme (welche Hilfe wird gebraucht) und schauen dann, welche Maßnahmen möglich und notwendig sind.
Projektbausteine
Das Projekt „Sorgende Gemeinde Spielberg“ ist ein wichtiger Schritt für ein unterstützendes Miteinander in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Es umfasst bereits mehrere Bausteine:
